1432
Eine Innung der Knochenhauer und Fleischer wird in Weimar gegründet
1880
Das ehemalige Reithaus des Großherzogs Karl August in der Gerberstrasse wird zum ersten zentralen Schlachthaus für die Weimarer Fleischer.
1886
Massive Beschwerden der Anwohner der Gerberstrasse über die vom Schlachthaus ausgehende Verschmutzung der Umwelt.
1887
Am 11. Oktober wird an der heutigen Schlachthofstrasse ein Schlachthofneubau seinen Bestimmungen übergeben.
1899
Die Stadt Weimar kauft den Schlachthof von der Fleischerinnung
1903
Eine neue Schlachthofordnung wird wirksam.
1945
Im Juni wird unter großen Schwierigkeiten der Betrieb im Schlachthof wieder aufgenommen.
1948
Die Stadtverordnetenversammlung beschließt die neue Ortsatzung zum Schlachthofzwang, die Ordnung zur Benutzung des Schlachttier-Mittelmarktes und die neue Schlachthofordnung.
Der Schlachthof wird den „Kommunalen Wirtschafsunternehmen“(KWU) zugeordnet.
Die „Einkaufs- und Liefergenossenschaft des Fleischerhanswerks“ wird in Weimar gebildet.
1951
Übergabe des Schlachthofes in das Eigentum des Volkes. Er wird mit der Schlachtung in eigener Regie beauftragt.
1955
Ein Dampfkessel für Abschwartefett wird eingebaut. Der Schlachthof erhält ferner eine Kleinviehwaage, einen Brühkessel, ein Blutrührwerk und eine neue Darmanlage.
1956
Neubau des Konfiskatebunkerhauses und Vorbereitungsarbeiten für die Aufnahme der Geflügelschlachtung.
1957
Die Geflügelschlachtung wird begonnen. Die notwendigen Erweiterungsbauten werden fortgeführt.
1958
im Juni wird die Rationierung aufgehoben, die Lebensmittelkarten fallen weg. Im Schlachthof sind 108 Beschäftigte tätig.
1959
Baubeginn für den Ausschneideraum im Kühlhaustrakt, der 1960 fertiggestellt wird.
1960
Die stillgelegte Molkerei in der Gemeinde Nohra wird übernommen.
1962
Einbau von Elektrowinden und Neubau einer Bluttrocknungsanlage.
1963
Der Ministerrat der DDR beschließt ein neues System der Planung und Leitung der Volkswirtschaft.
Ein DDR – Standard für Schlachtschafe und Schlachtziegen (TLG 11 652) wird eingeführt.
1965
Zwei bezirksgeleitete Fleischkombinate werden gebildet. Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Betriebe Thüringer Fleischwarenfabrik am Frauenplan, Thüringer Fleisch- und Wurstwaren in Blankenhain und des Schlachthofes Weimar zum VEB Schlacht- und Verarbeitungsbetrieb Weimar im Fleischkombinat Erfurt.
1967
Der Neubau einer Verarbeitungshalle beginnt, die Schlachtkörpervermarktung wird vorbereitet.
Der Kooperationsverband „Schweinefleischproduktion Weimar/ Apolda“ wird gebildet.
1968
Die zwei bezirksgeleiteten Fleischkombinate werden zum werden zum VEB Fleischkombinat Erfurt zusammengelegt. Aus dem Kreisgebiet Apolda wird die Rinderschlachtung übernommen.
1969
Um- und Neubau der Wärme- und Dampfversorgung auf Heizölbasis.
1970
Zusammenschluss der Verarbeitungsbereiche Apolda und Weimar. Außerdem wird vom Apoldaer Betriebsteil die gesamte Schlachtung nach Weimar verlagert.
1971
Die industriemäßige Schweinemastanlage im VEB Neumark beginnt mit der Lieferung von Schlachttieren. Von nun ab sind es Woche für Woche 1000 Stück und mehr, die geschlachtet verarbeitet werden.
1972
Die Produktion von Geflügelkonserven im Betriebsteil am Frauenplan wird aufgenommen.
1973
Das Heizwerk auf Ölbasis ist fertig gestellt.
1975
Erstmals wird der Titel „Betrieb der ausgezeichneten Qualitätsarbeit“ verliehen.
1976
Der VEB Weimarer Fleisch- und Wurstwaren in der Jakobsstraße wird dem Kombinationsbetrieb Weimar angegliedert. Die Fleischverkaufsstellen in der Dimitroff- und Brahmstrasse werden als Betriebseigene Industrieverkaufsläden eröffnet.
1979
Beginn für den Neubau des Bereichs Zerlegung/ Absatz.
1980
Zusammenschluss der Kooperationsverbände Rind- und Schweinefleisch zum KOV Fleischproduktion Weimar/ Apolda. Übergabe des Diploms zum Staatstitel „Betrieb der ausgezeichneten Qualitätsarbeit“ für die fünfmalige Verteidigung dieses Titels.
1981
Der Neubau Zerlegung/ Absatz wird in Betrieb genommen. Übergabe einer geschützten Werkstatt für behinderte Jugendliche.
1982
Der Bau eines neuen Heizwerkes auf Braunkohlebasis wird vorbereitet.
1983
Die gesamte Produktion vom Betriebsteil am Frauenplan siedelt in das Obergeschoss der Zerlegung um. Das neue Heizhaus ist fertig gestellt.
1985
Der Titel „Betrieb der ausgezeichneten Qualitätsarbeit“ wird zum zehnten mal erfolgreich verteidigt.
1987
20 jähriges Bestehen des Kooperationsverbandes.
Am 11. Oktober vor 100Jahren wurde der Weimarer Schlachthof mit einem Festzug eröffnet.
1990
Gründung der Weimarer Wurstwaren GmbH als Kapitalgesellschaft. Die Treuhand ist zu 100% Hauptgesellschafter. Als Geschäftsführer wird Uwe Bernhard bestellt.
1991
Gründung der Ilmtal Fleischwaren GmbH mit 10 Mio. DM Stammkapital. Hauptgesellschafter ist die Zentralgenossenschaft Vieh & Fleisch Hannover. Dazu kommen 28 landwirtschaftliche Betriebe aus der Region. Die Gesellschaft betreibt den Neubau eines Fleischzentrums in Nohra bei Weimar. Als Geschäftsführer werden Uwe Bernhard und Hermann-Josef Steenpass bestellt.
1992
Grundsteinlegung für das neue Werk.
Das Konzept beinhaltet: „Alles unter einem Dach - von der Zucht bis auf die Ladentheke“.
Es findet ein Gesellschafterwechsel bei der Weimarer Wurstwaren statt.
Die CG Nordfleisch Hamburg übernimmt 100% der Anteile von der Treuhand. Als Geschäftsführer
Des Unternehmens werden Uwe Bernhard und Albert Graf Finckenstein bestellt.
1993
Ab August schrittweise Produktionsaufnahme im neuen Werk.
Die Baukosten betragen 145 Mio. DM.
1994
Volle Produktionsaufnahme ab 01.01 im neuen Werk. Das operative Geschäft wird durch die Weimarer Wurstwaren GmbH betrieben, die das Gebäude von der Ilmtal Fleischwaren GmbH gepachtet hat. Der alte Schlachthof wird abgerissen.
1996
Es werden 3,3 Mio. DM in die Erweiterung von Zerlegung und Wurstproduktion investiert.
1998
Wiederum werden 2,2 Mio DM in die Erweiterung der Wurstproduktion investiert.
2000
Einstellung der Rinderschlachtung und Installation einer Kochschinkenlinie in den ehemaligen Kühlhäusern der Rinderschlachtung. Investitionssumme 5 Mio. DM.
2002
Die Technik der stillgelegten Rinderschlachtung wird nach Indien verkauft und die Räumlichkeiten der ehemaligen Rinderschlachtung werden für die Produktion marinierter Steaks und den Neuba einer hochmodernen Kistenwaschanlage benutzt. Außerdem werden die Räumlichkeiten der ehemaligen Kistenwaschanlage für die Erweiterung der SB-Fleisch-Produktion umgebaut.
2004
Investition in neue Bratwustlinie 3,8 Mio €.
2004
Integration in das Konzernunternehmen Best Meat (heutige VION Food Group)
2007
Ausbau der Kochwurstproduktion in Bedienung und SB nach Übernahme der Kulmbacher Produktion
2008
Übernahme der Konservenproduktion
2009
Als Geschäftsführer wird Oliver Dolge bestellt.
2011
Die Geschäftsführung wird durch Marek Huth verstärkt.


